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4 comments

  1. Sehr geehrte Frau Dr. Scheiderbauer,

    ich würde gerne Ihre Meinung zu meinem Folgenden MS Fall Wissen.
    Ich hatte ca. 6 Monate MS (Progressiv). Vorher hatte ich schon ca. 3 Jahre eine chronische Quecksilbervergiftung ohne das ich wusste woher die Symptome kamen. Im März 2012 ist mir dann der Zusammenhang klar geworden und ich habe Quecksilber quelle entfernt. Die MS Symptome sind dann auch schnell abgeklungen. Es gibt auch ein MRT von direkt vor der Quecksilber quellen Entfernung (ich war dar zufällig vorher im Krankenhaus) und 1,5 Jahre später. Im Arztbrief steht als letzten Satz: „Neu aufgetretene Herde sind nicht erkennbar“.
    Es ist also klar das das im Gehirn vorhandene Quecksilber keinen Einfluss auf die MS hatte. Aber wie ist die MS hier erklärbar? Das lässt sich anhand des Flash der DMSG (Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e. V.) erklären: http://www.dmsg.de/ms-verstehen/flash/
    Bekannt ist, dass Quecksilber die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann. In dem Flash unter „Zusamenhänge erkennen“ -> „Ursachen der MS“ 3/5, ist von einem „Fehler im Ausleseprozess“ die Web: http://www.tag-trier.deRede. Wobei man hier die genauen Zusammenhänge gar nicht kennt. Ich gehe davon aus, dass das Quecksilber irgend wann (eben abhänge vom Körper) dafür sorgt das die fehlerhaften T-Zellen, die die Blut-Hirn-Schranke eigentlich nicht überwinden können, so doch die Blut-Hirn-Schranke überwinden und so ins Gehirn kommen und die MS auslösen.
    Aus diesem Zusammenhang hätte ich dann noch eine Theorie:

    sehr wenig Hg die MS auslösen => Schübe
    mehr Hg die MS auslösen => progressiver Verlauf

    Vielleicht auch alles abhängig von der Art des Hg Eintrags.

    Mit freundlichen Grüßen
    Telgramm.me/GoOssi

    Antworten

  2. Liebe Frau Scheiderbauer,

    erst einmal herzlichen Glückwunsch zur ZIMS. Diese Zeitschrift gefällt mir sehr gut, und ich werde sie auch noch bei den UFOs besprechen.

    Hier ist es (wieder einmal) zu einer kleinen Auseinandersetzung gekommen, weswegen ich Sie um Rat fragen möchte. Es geht um die oligoklonalen Banden Ich glaube, es ist zutreffend zu sagen, dass die Oligoklonalen zu den Immunglobulinen gehören, und es scheint mir auch richtig zu sein, dass Antikörper zu den Immunglobulinen gehören.

    Das legt nahe, dass Oligoklonlae Antikörper sind, aber es beweist es nicht. Oder? Denn gegen (anti) was sind sie gerichtet? Gibt es auch Immunglobuline, die keine Antikörper sind?

    Ich merke, ich bewege mich auf schlüpfrigen Boden, weil ich so lange aus der Medizin raus bin. Bitte gestatten Sie mir noch eine 2. Frage: Man sagt immer MS-Herde seien Entzündungsherde. Ich vermute, das sagt man deshalb, weil sie voller Entzündungszellen sind. Aber wenn ein Herd voller Entzündungszellen ist, muss er dann entzündlicher Genese sein? Ist es nicht auch so, dass ein Hirninfarkt voller Zellen ist, die eine Entzündung vortäuschen, in Wirklichkeit aber Abräumzellen sind?

    Mit freundlichem Gruß,

    Wolfgang Weihe

    Antworten

    1. Lieber Herr Weihe,

      oligoklonale Banden bestehen aus Immunglobulin vom Typ IgG, und das sind Antikörper vom G-Typ, die sich im Allgemeinen gegen Bakterien oder Viren richten. Immunglobuline sind grundsätzlich Antikörper, unterschieden sich aber im Detail, z.B. richten sich IgE gegen Parasiten, und IgM sind Teil einer frischen Infektion und verschwinden dann wieder, während IgG persistieren, wenn die Infektion schon lange ausgeheilt ist.

      Eine Entzündung ist ein recht unspezifischer Begriff. Es ist immer eine Entzündung, wenn Entzündungszellen vermehrt sind. Insofern können nicht nur Infektionen, sondern auch Tumoren, Hirninfarkte im Rahmen der Abräumreaktion, Verletzungen aller Art, zu Entzündungen führen. Klinisch zeigt sich das dann in Schwellung und Rötung. Durch das Vorhandensein einer Entzündungsreaktion allein ist jedoch noch nicht die Ursache mit erklärt. Auch wenn es bei MS Entzündungsherde gibt, wissen wir heute immer noch nicht, ob die der Ursprung des Geschehens sind (im Sinne der Autoimmunhypothese), oder ob die Entzündung eine Reaktion auf einen anderen Auslöser ist.

      Vielen Dank für Ihr ZIMS-Lob, bin gespannt auf Ihre Gedanken.

      Mit freundlichen Grüßen,

      Jutta Scheiderbauer

      Antworten

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